Zwiebelschalen, Avocadokerne, Rotkohlblätter, Granatapfelschalen, Tee und Kaffeesatz tragen überraschend reiche Pigmente. Statt sie wegzuwerfen, sammelst du sie getrennt, trocknest oder frierst sie portionsweise ein und notierst Herkunft und Menge. So entsteht nach und nach eine Farbspeisekammer, die Geld spart, Müll vermeidet und spontane Experimente angenehm planbar macht.
Sauberkeit ist Farbe: Entferne Appreturen durch ein Bad mit pH-neutraler Seife, bei Pflanzenfasern optional mit etwas Soda. Wolle nur lauwarm, schonend bewegen. Gründliches Ausspülen und Vorwässern fördern gleichmäßige Aufnahme. Lege kleine Probelappen bereit, um Beize, Temperatur und Zeit ohne Risiko zu testen und Überraschungen positiv zu steuern.
Arbeite mit dem Verhältnis Faser-zu-Farbstoff und notiere akribisch Gewicht, Wasser, Temperatur, Zeit. Sammle Schalen in Schraubgläsern, beschrifte sie, plane Färbetage nach vorhandenen Resten. So wachsen Routine, Vorfreude und Ergebnisqualität, während Einkauf, Fehlversuche und letztlich Textilmüll spürbar schrumpfen. Geduld wird zuverlässig in Farbe ausbezahlt.






All Rights Reserved.